Gesamtumsatz und Auftragseingang nehmen im 3. Quartal wieder zu

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Bei den deutschen Herstellern von Solarequipment erhöht sich der Gesamtumsatz um 12 Prozent, Der Auftragseingang steigt um 26 Prozent, jeweils im Vergleich zum Vorquartal. Die Erwartungshaltung für 4. Quartal ist dennoch verhalten. Der Auftragseingang in Asien zeigt einen starken malaysischen Markt.

Insbesondere mit Blick auf den Klimaschutz leistet Photovoltaik einen wichtigen Beitrag und Solarenergie ist rund um den Globus gefragt. Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer profitieren davon und schlossen das dritte Quartal 2019 mit einem Umsatzplus von 12 Prozent im Vergleich zum Vorquartal ab. Verglichen mit dem dritten Quartal 2018 kann der Umsatz jedoch nicht mithalten. Der Auftragseingang im dritten Quartal legte verglichen mit dem Vorquartal um deutliche 26 Prozent zu.

Umsatzerwartungen verhalten

Die Umsatzerwartung der Maschinen- und Anlagenbauer für das vierte Quartal 2019 ist sehr verhalten. Die PV Equipment Hersteller prognostizieren einen um 18 Prozent reduzierten Umsatz, verglichen mit dem Vorquartal. Der Auftragsbestand zum Quartalsende ist im Vergleich zum Vorquartal nur leicht zurückgegangen, während die Auftragsreichweite bei konstanten 8 Monaten liegt.
 

Starker amerikanischer und starker malaysischer Markt

Die Exportquote liegt erneut bei einem Rekordwert von 98 Prozent. Die relativen Exportanteile zeigen erneut einen starken amerikanischen Markt, welcher im dritten Quartal 2019 deutlich zunahm. Der Exportanteil nach Amerika legte um weitere 15 Prozentpunkte auf 30 Prozent zu. Der asiatische Markt liegt bei einem Exportanteil von 60 Prozent, was verglichen mit dem Vorquartal eine Reduktion von 7 Prozentpunkten bedeutet.

Die Aufteilung des Gesamtumsatzes innerhalb Asiens zeigte einen zunehmend stärkeren malaysischen Markt, welcher auch vor allem durch einen hohen Auftragseingang in den Fokus rückt.

„Weltweit ist die PV Produktion am stärksten in China konzentriert, aber die anderen asiatischen Länder, allen voran Malaysia, werden für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau interessant“, sagt Dr. Jutta Trube, Leiterin VDMA Photovoltaik Produktionsmittel.


Wertschöpfungskette: Maschinen und Anlagen legen deutlich zu

Bei der Betrachtung der Wertschöpfungskette legen die Anteile von Maschinen (plus 5 Prozentpunkte) und Anlagen (plus 10 Prozentpunkte) zu, während sich bei Komponenten eine deutliche Reduktion des Anteils um 16 Prozentpunkte bemerkbar macht, jeweils verglichen mit dem Vorquartal.

Im dritten Quartal 2019 erhöhte sich der Umsatz von Produktionsmitteln für Zellen deutlich um mehr als 20 Prozentpunkte, weswegen dieses Segment erstmals dieses Jahr mit Equipment für Dünnschicht-Photovoltaik gleichzog (jeweils 49 Prozent Umsatzanteil).

Dr. Peter Fath, Geschäftsführer der RCT Solutions GmbH und Vorsitzender des Vorstands von VDMA Photovoltaik Produktionsmittel sagte zur aktuellen Situation: „Die starken Auftragseingänge vor allem im Bereich der Herstellung von kristallinen Siliziumzellen und Dünnschichtmodulen zeigt die Stärke des deutschen Maschinenbaus in diesen technisch anspruchsvollen Segmenten der PV Produktionskette.“

Für zusätzliche Informationen besuchen Sie die Website.

 

Haben Sie noch Fragen? Dr. Susanne Herritsch, VDMA Photovoltaik Produktionsmittel, Telefon 069 6603 1979, susanne.herritsch@vdma.org, beantwortet sie gerne.

Der VDMA vertritt mehr als 3200 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit gut 1,3 Millionen Erwerbstätigen im Inland und einem Umsatz von 232 Milliarden Euro (2018) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.

 

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